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Provisorium- Kranz- und Hügelabfuhr

Wenn die Trauergebinde ihre Schönheit verlieren (je nach Witterung zwischen 14-Tagen und einigen Wochen), werden diese entfernt, der Sandhügel wird abgetragen und entsorgt, die Oberfläche wird mit Piniendekor abgestreut. Je nach Grabart müssen dann noch Steinplatten und Kantensteine verlegt oder der Steinmetz zwecks Legung der Einfassung kontaktiert werden. Bei Reihen-grabstätten entfällt dies, dort sind Ein-fassungen jeglicher Art nicht gestattet.


Das Provisorium hat den Sinn, das Hohlräume die durch den Erdverhub entstanden sind, die Möglichkeit haben sich zu schließen. Das heißt: Durch Witterungseinflüsse wie Frost oder zum Beispiel Regen werden Erdpartikel in die Hohlräume geschwemmt, so dass sich der Boden verdichtet und die Hohlräume größtenteils geschlossen werden. Daraus folgt, dass nach einer Beisetzung mindestens zehn bis zwölf Wochen vergehen sollten, bis eine Bepflanzung der Grabfläche erfolgen kann.


Erfolgt eine Beisetzung im Herbst, so sollte die Bepflanzung erst ab April / Mai des Folgejahres geschehen. Dies sind Vorsichtsmaßnahmen, doch Senkschäden können leider nie 100%tig ausgeschlossen werden. Grundsätzlich gilt, dass man eine Regenperiode warten sollte, bevor eine Begrünung vorgenommen wird. Deshalb wird auch bei provisorischen Anlage kein Mutterboden oder eine Pflanzerde verwendet, damit diese nicht durch Senkungen verloren geht. Möchte man die Zeit im Winter überbrücken, so empfiehlt sich eine Abdeckung mit Tannengrün.

Natürlich möchte man in dieser Zeit nicht auf Blumenschmuck verzichten. Es ist ohne Probleme möglich ein Beet mit Pflanzen der Saison anzulegen oder Blumen aufzustellen. Auch das Aufstellen von Grabzubehör kann erfolgen. Grablaternen oder Grabvasen mit festem Steinsockel können schon an ihren Platz. Auch hier können wir Ihnen eine große Auswahl anbieten und stehen Ihnen bei der Auswahl gerne zur Seite.